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Viel vorgenommen hatten sich die Mühlbacher Musiker unter der Leitung von Manfred Pasker im Jubiläumsjahr. Immerhin stand im Mittelpunkt des Programms die aus fünf Sätzen bestehende „Star Wars Trilogie“ von John Williams. So war es nicht verwunderlich, dass sich das Orchester mit 14 Gastmusikern verstärkt hatte, um das Werk angemessen umsetzen zu können.
Nach der Eröffnungsfanfare „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss wurde es beim Stück „Asteroid“ von Otto Schwarz das erste Mal dramatisch. Schließlich ging es in dem Stück um den Beinahezusammenstoß der Erde mit einem Astroiden. Dabei wurde die Spannung sowohl durch die zwei Textpassagen, als auch durch die Musik selbst auf die Zuhörer übertragen und durch das nachfolgende Stück „Star Trek“ weiter gesteigert. Die beeindruckende Musik der „Star Wars Trilogie“, bei dem alle Register an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen mussten, bildete schließlich den ersten Höhepunkt vor der Pause.
Am Ende dieser Pause würdigte Oberbürgermeister Klaus Holaschke die Arbeit des jetzt 10 Jahre alten Musikvereins, der sich inzwischen zum zweitgrößten Mühlbacher Verein entwickelt hat und eine hervorragende Jugendarbeit leistet.
Mit einbrechender Dunkelheit und einer stimmungsvollen Beleuchtung kam die aufwändige Dekoration mit Raketen, Planeten und Fliegenden Untertassen zu richtig zur Geltung und verzauberte die Gäste zusätzlich. Mit zwei eingängigen und eher ruhigen Filmmusiken und der anspruchsvollen Ballettmusik „Saga“ von Kurt Gäble gipfelte der zweite Teil in der Suite „Star Wars: The Phantom Menace“ von John Williams. Hier konnte das Orchester nochmals alle Register der sinfonischen Blasmusik ziehen und ihr Publikum so begeistern, dass es trotz des anspruchsvollen Programms um eine Zugabe nicht herumkam. Vorsitzender Günther Weigel zog deshalb auch, trotz der oft schwierigen Rahmenbedingungen im Vorfeld, eine überaus positive Bilanz und dankte allen Akteuren und Helfern. Er lud auch schon mal zu den beiden nächsten Aktionen des Musikverein Mühlbach im Jubiläumsjahr ein, nämlich dem traditionellen Musikerbesen am 3. Oktober und einem Kirchenkonzert am 8. November.
Text von Günther Weigel
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