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Die Landfrauen hatten die Tradition fortgesetzt und an den markanten Stellen – auf der Brettener Straße, am alten Marktplatz in der Altstadt und vor dem Baumannschen Haus – wieder Osterbrunnen gestaltet, teils bunt, teils in rot und gelb, den badischen und Eppinger Farben. Dem gelungenen Ergebnis waren viele Arbeitsstunden vorausgegangen, aber das Resultat, der Stadt einen österlichen Anstrich zu geben, war befriedigend.
Am Sonntag wurde dann zum Feiern ins Vereinsheim eingeladen. Mit ihrem Fest unter dem Motto „Frühlingserwachen“ boten die Landfrauen ein erholsames sonntägliches Programm. Viele nahmen die Gelegenheit wahr, ein kräftiges Mahl in geselligem Rahmen einzunehmen, denn man bekommt nicht alle Tage Weißwurst oder Gemüseeintopf – vor allem in dieser Qualität - vorgesetzt. Immer wieder fanden Besucher den Weg ins Vereinsheim; einige blieben vom Mittagessen bis zum Kaffee und länger. Für Unterhaltung war gesorgt. Ein von Beate Sack ausgearbeitetes Quiz kam bestens an. Vielleicht wurde insofern ein bisschen geschummelt, als man sich gelegentlich mit dem Nachbarn austauschte. Die schwierigste Frage war wohl nach dem Rivalen des Osterhasen. War es der Kuckuck, der Storch, Hahn oder Henne, Fuchs oder Esel? Wie es sich herausstellte, kamen alle bis auf die Henne in Frage. Der Gewinner des Quiz wurde mit einem blühenden Blumenkorb belohnt.
Nicht nur die Vorstandsdamen waren unermüdlich im Einsatz. Unterstützt von einigen Mitgliedsfrauen leistete das ganze Team hervorragende Arbeit. Küche und Service waren bestens organisiert, so dass es nur Lob gab. Sicher wird die Tradition des „Frühlingserwachens“ weitergeführt, und das ist ein großes Plus im Eppinger Programmkalender.
Bilder und Text von Frau Elke Schulig
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